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Bau des Regenrückhaltebeckens Dieckhofstraße in Tostedt
Der Bau- und Wegeausschuss der Gemeinde Tostedt wird sich in seiner nächsten Sitzung am 26. Januar 2012 erneut mit dem geplanten Bau des Regenrückhaltebeckens Dieckhofstraße in Tostedt beschäftigen. Das Becken soll vor allem dem Schutz der Bürger der Gemeinde Dohren dienen, die bisher bei starkem Regen mit Überschwemmungen konfontriert sind. Die Töste, die bis zur Dieckhofstraße nur verrohrt, also durch die Kanalisation fließt, entwässert etwa 60 Hektar des Tostedter Gemeindegebietes.
Das Rückhaltebecken soll nach den Planungen der Gemeinde auch auf starke Regenereignisse ausgelegt sein, die nur etwa alle 20 Jahre vorkommen, weshalb die Töste im Hauptschluss angeschlossen werden soll. Durch das Becken wird die Wassermenge, die pro Stunde in Richtung Dohren abfließt, erheblich vermindert. Die untere Wasserbehörde, die aufgrund von Umweltschutzerwägungen oft Veränderungen an derartigen Bauwerken fordert, hat bereits ihr Einverständnis mit der Planung erklärt, weil sie ökologische Belange nicht beeinträchtigt sieht.
Der Baubeginn hätte vom Tostedter Gemeinderat schon im Dezember 2011 beschlossen werden können, allerdings hatten Grüne, SPD und die Wählergemeinschaft ökologische Bedenken geäußert, weitere Informationen der Gemeinde gefordert und die Sache an den Fachausschuss zurückverwiesen. Die angefragten Informationen der Gemeinde liegen nun vor, so dass sich die CDU-Fraktion im Tostedter Gemeinderat für einen zügigen Baubeginn des Regenrückhaltebeckens ausspricht. Die CDU ist nämlich der Ansicht, dass die Dohrener Bevölkerung bei starkem Regen vor den Belastungen der Wassermengen aus Tostedt geschützt werden muss und die Umwelt durch den Bau nicht beeinträchtigt wird.
Update vom 27. Januar 2012: Der Ausschuss hat sich mit fünf Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen für den Bau des Regenrückhaltebeckens in der von der Gemeinde geplanten Form ausgesprochen. In den kommenden Sitzungen werden sich daher der Verwaltungsausschuss und der Gemeinderat mit dem Thema beschäftigen.
Wir dürfen nicht aufgeben
Pressemitteilung der CDU Tostedt und Umgebung vom 18. Januar 2011
zum Freispruch von Stefan Silar
Wie die Staatsanwaltschaft Stade vor kurzem mitgeteilt hat, wurde die Verurteilung des Tostedter Rechtsextremen Stefan Silar vom Oberlandesgericht Celle aufgehoben. Das Urteil des Landgerichts Stade, das als Bewährungsauflage die Schließung des Szeneladens in Todtglüsingen anordnete, hat deshalb keinen Bestand. Begründet wurde dies mit dem Verbot der Doppelbestrafung, weil Silar schon einen rechtskräftigen Strafbefehl erhalten hat.
Die CDU Tostedt und Umgebung begrüßt es, dass die niedersächsische Justiz ihre Urteile ohne Ansehen der Person allein nach rechtsstaatlichen Grundsätzen fällt. Es bleibt jedoch Aufgabe der Politik, sich mit der menschenverachtenden Ideologie der Rechtsextremen auseinanderzusetzen. Dazu sagt CDU-Samtgemeindebürgermeister Dirk Bostelmann: "Wir müssen unsere Aktivitäten noch intensiver umsetzen und weiter gegen Rechts arbeiten. Wir dürfen nicht aufgeben!"
Die CDU Tostedt und Umgebung bedankt sich bei den Bürgerinnen und Bürgern dafür, dass sie durch die friedliche Demonstration am 4. Februar 2012 ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt haben.
Gründung einer Bürgerstiftung zur Förderung von Sport und Kultur
Bürgerschaftliches Engagement für das Gemeinwesen zeichnet sich durch eine lange Tradition aus. Aufgrund der Erkenntnis, dass die öffentliche Hand zukünftig möglicherweise nicht mehr in der Lage sein wird, im bisherigen Umfange alle Belange des öffentlichen Lebens dauerhaft zu finanzieren, haben die im Tostedter Gemeinderat vertretenen Parteien die Bürgerstiftung initiiert. Auch die CDU Tostedt hat sich in der vergangenen Wahlperiode aktiv in den Gründungsprozess eingebracht.
Mit der Errichtung der Stiftung soll ein Kapitalstock aufgebaut werden, aus dessen Erträgen gemeinnützige Zwecke und Projekte in den Bereichen Kultur und Sport unterstützt werden. Die Bürgerstiftung soll damit eine Plattform für Bürger und Wirtschaftsunternehmen bilden, die sich mit Ideen und Zeit oder finanziellen Mitteln in den Bereichen Kultur und Sport einbringen möchten.
Am Freitag, dem 20. Januar 2012 um 19.00 Uhr findet in der Schützenhalle in Tostedt die Auftaktveranstaltung der Bürgerstiftung zur Förderung von Sport- und Kulturmaßnahmen in der Gemeinde Tostedt statt. Moderiert wird die Veranstaltung von Sabine Falke (CDU), Mitglied des Arbeitskreises und Mitglied im Samtgemeinderat Tostedt sowie Annabelle Weiß‐Indorf (CDU), Mitglied des Gemeinderates Tostedt und des Kultur‐ und Sportausschusses.
Programm:
- Musikalische Darbietung der Band „Heinsohn" aus Tostedt
- Begrüßung durch den Samtgemeindebürgermeister Dirk Bostelmann (CDU)
- Tanzdarbietung des TSV Todtglüsingen
- Vertreter der Sparkasse Harburg‐Buxtehude erläutern die Einbindung der Bürgerstiftung als Treuhandstiftung
- Musikalische Darbietung der Band „Heinsohn" aus Tostedt
- Tanzdarbietung des MTV Tostedt
- Bürgermeister Gerhard Netzel (SPD) über Zweck und Aufgaben der Bürgerstiftung
- Musikalische Darbietung der Band „Heinsohn" aus Tostedt